Legacy-Modernisierung

Wir lösen gewachsene Altsysteme ab, ohne dass der Betrieb dabei stillsteht — und sagen Ihnen vorher, ob sich das überhaupt rechnet.

Wann eine Ablöse ansteht

Vier Anlässe führen im Mittelstand fast immer zu diesem Gespräch. Meist treffen mehrere gleichzeitig zu:

Der letzte Entwickler geht
Das System läuft, aber das Wissen darüber steckt in einem Kopf. Wenn der Betrieb verlässt, ist jede Änderung ein Risiko.
Die Wartung wird teurer als die Ablöse
Jede Anpassung dauert länger als die davor. Irgendwann kostet das Festhalten mehr als der Umstieg — dieser Punkt lässt sich ausrechnen.
Sicherheitslücken lassen sich nicht mehr schließen
Die Laufzeitumgebung bekommt keine Updates mehr, das Framework wird nicht mehr gepflegt, der Hersteller existiert nicht mehr.
Nichts lässt sich anbinden
Keine Schnittstelle, kein Export, keine API. Jede neue Software scheitert an derselben Stelle — und KI erst recht.

Wie ein Modernisierungsprojekt abläuft

  1. Bestandsaufnahme

    Was läuft dort eigentlich, wie hängt es zusammen, welche Teile werden noch benutzt? Erfahrungsgemäß ist der letzte Punkt der überraschendste.

  2. Rechnung: Weiterbetrieb gegen Ablöse

    Wartungsaufwand, Ausfallrisiko und Personalrisiko auf der einen Seite, Migrationskosten auf der anderen. Das Ergebnis kann lauten, dass Weiterbetrieb die richtige Entscheidung ist.

  3. Migration in Etappen

    Modul für Modul, mit laufendem Altsystem daneben. Ein Big Bang ist planbarer auf dem Papier und riskanter in der Realität.

  4. Betrieb und Weiterentwicklung

    Nach der Umstellung bleibt das System wartbar — mit Schnittstellen, an die sich später auch Automatisierung anschließen lässt.

Welche Altsysteme wir übernehmen

Nicht übernehmen wir Migrationen von AS/400, Cobol und SAP. Dafür gibt es Anbieter, die das den ganzen Tag machen — wir würden uns einarbeiten und Ihnen das in Rechnung stellen.

Warum das mit KI zusammenhängt

KI scheitert selten am Modell. Sie scheitert daran, dass das System, an das sie angeschlossen werden soll, keine Schnittstelle hat. Eine Ablöse ist deshalb selten Selbstzweck: Sie schafft erst die Voraussetzung dafür, dass Automatisierung überhaupt etwas beitragen kann.

Umgekehrt gilt auch: Wenn ein Altsystem stabil läuft und sich anbinden lässt, ist die Ablöse die falsche Antwort. Wir sagen das dann auch.